Die nächsten 11 Minuten könnten Ihr Leben verändern. So lange brauchen Sie zum Lesen.

CBD, in aller Munde, wird vielerorts als Wundermittel gegen alles Mögliche angepriesen, hat aber auch den Ruf irgendwie mit der Drogenszene zu tun zu haben.

Cannabidiol (CBD) ist ein Bestandteil der Hanfpflanze. Damit Sie die „CBD Problematik“ besser verstehen, müssen wir uns zwingend einmal den Hanf näher betrachten.Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze (Fasern, Samen, Blätter, Blüten) werden leider allesamt sehr ungenau ebenfalls als Hanf bezeichnet. Die Pflanze wächst ungeheuer schnell, wird bis zu 5m hoch und ist resistent gegen die meisten Schädlinge. Weil die Pflanze den Boden sehr schnell beschattet, hat auch Unkraut kaum eine Chance. Aus den Pflanzenteilen können jeweils sehr verschiedene Produkte hergestellt werden:

Seile (aus den Fasern der Stängel), Speiseöl (aus den Samen), ätherisches Öl (aus destillierten Blättern und Blüten) sowie Haschisch und Marihuana (aus getrockneten Blättern, Blüten und Blütenständen).Neben seiner Rolle als wichtiger nachwachsender Rohstoff für Textilindustrie und Bauwirtschaft wird Hanf daher sowohl als Rauschmittel wie auch als Arzneimittel verwendet.Wie lange wird Hanf schon genutzt?Ganz genau kann man es nicht mehr sagen. Die Ursprünge werden in Zentralasien vermutet. Die ältesten Spuren einer Hanfsammlung zur Fasergewinnung fand man in Georgien in der Dzudzuana-Höhle. Das Alter wird auf etwa 30 000 Jahre geschätzt. In Südmähren (Dolní Věstonice )wurden Abdrücke von genutzten Fasern entdeckt, die vermutlich etwa 26.000 Jahre alt sind. Vor etwa 5500 Jahren trat Hanf dann seinen Weg um die Welt an.Die ältesten Funde aus Europa stammen aus Eisenberg in Thüringen und sind etwa 5500 Jahre alt.

Vor über 3000 Jahren wird in chinesischen Texten über die Wirkung von Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten berichtet. Natürlich hat der Mensch sich auch schon immer berauscht. So wurde einem 2700 Jahre alten Grab der in China bestehenden Gushi-Kultur ein ausschließlich mit stark psychoaktiven Cannabisblüten gefüllter Behälter als Teil der Grabbeigabe entdeckt. Mit dem Tod sollte der Spass schließlich nicht vorbei sein. Aus Litauen kennen wir Hanfsamen (2500 v. Chr.), Hanffladen (2300 v. Chr.), die alten Griechen und die Ägypter hatten Kleidung aus Hanfgewebe, eine Erwähnung findet sich bei Herodot 450 v.Chr. und Plinius der Ältere berichtet darüber, dass Hanf Schmerzen lindere, und Pedanios Dioscurides berichtet von der Wirksamkeit des Saftes der Hanfsamen gegen Ohrenschmerzen. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit wurden aus Hanf Mittel zur Linderung von Wehen Krämpfen und nachgeburtlichen Schmerzsymptomen gewonnen. Insgesamt war Hanf lange Zeit die wichtigste Faserpflanze Europas. Diese Liste könnte man endlos fortsetzen. Im 13. Jahrhundert brachten die Spanier die Hanffaser nach Europa. Die Papierherstellung begann. Die Gutenberg-Bibel wurde 1455 ebenso auf Hanfpapier gedruckt wie auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776. Die mittelalterlichen Langbogen hatten Sehnen aus Hanf, weil nur diese Fasern die enormen Zugkräfte aushielten. In der Schifffahrt war Hanf sehr wichtig, weil die Hanffaser weniger Wasser aufnimmt als Baumwolle und auch nicht so schnell verrottet. Die hohe Qualität der Seilerei verhalf den Venezianern zum Mittelpunkt als Handelszentrum. Weiterhin eignet sich Hanf für den Hausbau wie auch als Basis für Farben, Lacke und vieles mehr. Selbst Autos lassen sich aus Hanf bauen man könnte sie auch damit betanken.Alles in allem eigentlich eine absolute Erfolgsstory bis…das Hanfverbot kam.

Das Hanfverbot

Eine Sache können Sie mit Hanf nicht machen. Sie können darauf keine Patente anmelden. Mitte der 1930er Jahre waren in den USA sogenannte Hanfschälmaschinen ausgereift und zu erschwinglichen Preisen zu haben. Den großen Papier-, Holz- und Zeitungsunternehmen drohten Milliardenverluste bis hin zum Bankrott. Die Firma Du Pont brachte Nylon, ein Erdölprodukt auf den Markt. Das Patent wurde 1935 angemeldet. Auch hatte Du Pont Verfahren zur Herstellung von Plastik aus Öl und Kohle patentieren lassen. Der Medien Tycoon Hearst, Besitzer von rund 50 Zeitungen, einer der reichsten Männer der Welt und ein Papiermühlen Magnat fürchtete ebenso die Konkurrenz des billigen Naturproduktes. Auch der wichtigste Geldgeber von Du Pont, die Mellon Bank, sah ihre Geschäfte gefährdet. Machen wir es kurz. Finanzminister Andrew Mellon ernannte seinen Schwiegerneffen Anslinger zum Leiter der Drogen- und Rauschgiftbehörde. Weiterhin wurden hohe Steuern auf Hanf durchgesetzt. Mit dem „Marihuana Tax Act“ war Hanf wirtschaftlich tot. Damals wussten die meisten Leute nicht, dass Marihuana einfach nur Hanf bedeutet. Anslinger nutze das aus und erklärte dem Kongress, dass es sich bei Marihuana um die gewalterzeugendste Droge handelt, die unser Planet je gesehen hat. Das war der Startschuss für das weltweite Hanfverbot. Die USA waren Hauptgeldgeber der UNO und machten Anslinger 1947 zum Vorsitzenden der UN Drogenkommision. Quasi über Nacht hatte Anslinger 1951 die gesicherte Erkenntnis, dass Hanf zwangsläufig zum Heroin führt. Die Geburtsstunde der Einstiegstheorie. Durch seine Position erreichte er, dass die WHO 1954 beschloss, dass Hanf gefährlich sei und keinerlei therapeutischen Wert besitzen würde. 1961 hatte er dann seinen größten Erfolg. Ihm gelang bei der UNO der globale Durchbruch mit dem Verbot „Single Convention on Narcotic Drugs“. Alle Unterzeichnerstaaten, auch die Schweiz, hatten sich nun der Hanfverfolgung anzuschließen. Manchmal geht Globalisierung ganz einfach. Die WHO mußte 1969 ein Stück zurück rudern und feststellen, dass Hanf keinerlei physische Abhängigkeit verursacht. Trotzdem wurde weiterhin gesetzliche Kontrolle empfohlen.

Der wirtschaftliche Interessenkonflikt zwischen Hanf und der Petrochemie hat sich in der letzten Zeit verlagert. Jetzt fürchtet sich die Pharmaindustrie. Wir erinnern uns: Hanf ist nicht patentierbar. Die Pharmaindustrie hat ein großes Interesse daran, dass Hanf auch weiterhin als Heilmittel verboten bleibt. 1981 ernannte Ronald Reagan den früheren CIA Direktor George W. Bush ( Sie haben sicher schon von ihm gehört) zum Direktor der Drogenverfolgungsbehörde. Bush selbst war Großaktionär bei verschiedenen Pharma Firmen und galt als Lobbyist der Pharmaindustrie. Man kann sich vorstellen, dass die Branche alles andere als begeistert ist, von den Forderungen der Zulassung von Hanf als Naturprodukt zu medizinischen Zwecken zu hören.

Es gibt Hoffnung

Trotzdem hat es ein Statement am 24.3.2011 auf die Webseite des US National Institute of Health geschafft: Es wird nun also auch von der amerikanischen Regierung anerkannt, dass Cannabinoide Krebszellen angreifen und deren Zelltod auslösen können. Es wird empfohlen, Hanfpräparate nicht nur für Appetit-Stimulation, Schmerzbekämpfung und verbesserten Schlaf einzusetzen sondern auch für direkte Tumorbekämpfung.Wenn Ihnen das nächste Mal jemand „etwas Gutes tun will“, stellen Sie einfach zwei Fragen.

  • Welche Interessen hat er?
  • Was verdient er daran?

Wir möchten Ihnen natürlich in unserem Shop gerne CBD Produkte verkaufen. Was haben Sie jetzt davon? CBD wirkt – einige klinische Studien finden Sie am Ende der Story.

CBD (Cannabidiol) zählt zu den sogenannten Cannabinoiden. Erst in den 70er Jahren haben die Forscher die Struktur von Cannabidiol und THC (das verursacht den Rausch) entschlüsselt. Der Durchbruch kam im Jahr 1987. Der Professor Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in Missouri (USA) konnte zum ersten Mal zeigen, dass Cannabinoide über körpereigene Rezeptoren wirken. Der menschliche Körper verfügt unter anderem über die Rezeptoren (CB1 und CB2), die auf Canabinoide reagieren. CB1 im zentralen Nervensystem und im Darm, CB2 auf Zellen für das Abwehrsystem und auf Zellen die den Knochenstoffwechsel regulieren. Diese Rezeptoren sind Teil des sogenannten Endocannabinoid Systems.

Damit hat es Einfluss auf die

  • Leistung des Abwehrsystems
  • Regulation von Appetit, Körpertemperatur und Schlaf.[1] [2]
  • Stimmungslage
  • Entstehung von Ängsten

Mittlerweile gibt es eine Menge klinischer Studien, die zu folgenden Ergebnissen kommen:

  • CBD kann die Nikotin-Abhängigkeit bei Rauchern senken.[12]
  • CBD kann bei Angstzuständen hilfreich sein.[13]
  • CBD kann übermäßigen Appetit hemmen. [18]
  • CBD reduziert die autoimmunen Entzündungsvorgänge bei Diabetes vom Typ 1.[8]
  • CBD kann bei Lampenfieber und sozialen Phobien hilfreich sein.[17]
  • CBD kann hilfreich bei Epilepsie sein.[9][10][10,1]
  • CBD kann die Lebensqualität von Parkinson-Patienten steigern.[11]
  • CBD kann bei THC-induzierten Psychosen lindernd wirken.[14]
  • CBD kann bei Schizophrenie wirksam sein.[15][16][16,1]
  • CBD kann bei Schlafstörungen hilfreich sein.[19]
  • CBD kann bei Colitis ulcerosa hilfreich sein.[20]
  • CBD kann die Schmerzen nach Nieren-Transplantation lindern.[20,1]

Es gibt noch weitere Studien und Anwendungsgebiete. Das würde allerdings den Rahmen der eingangs versprochenen 11 Minuten sprengen.

Am besten probieren Sie es einmal selbst.

Quellennachweis[1] Di Marzo V, Stella N, Zimmer A. Endocannabinoid signalling and the deteriorating brain. Nat Rev Neurosci. 2015 Jan;16(1):30-42[2] Thomas A, Baillie GL, Phillips AM, Razdan RK, Ross RA, Pertwee RG. Cannabidiol displays unexpectedly high potency as an antagonist of CB1 and CB2 receptor agonists in vitro. Br J Pharmacol. 2007 Mar;150(5):613-23[3] Lunn CA, Fine JS, Rojas-Triana A, Jackson JV, Fan X, Kung TT, Gonsiorek W, Schwarz MA, Lavey B, Kozlowski JA, Narula SK, Lundell DJ, Hipkin RW, Bober LA. A novel cannabinoid peripheral cannabinoid receptor-selective inverse agonist blocks leukocyte recruitment in vivo. J Pharmacol Exp Ther. 2006 Feb;316(2):780-8[4] Esposito G, De Filippis D, Maiuri MC, De Stefano D, Carnuccio R, Iuvone T. Cannabidiol inhibits inducible nitric oxide synthase protein expression and nitric oxide production in beta-amyloid stimulated PC12 neurons through p38 MAP kinase and NF-kappaB involvement. 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